STUNNING!

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Crufts 2012!

Es war wieder mal genial! Jedes Mal ein Erlebnis der ganz besonderen Art, nicht zuletzt weil man dort in Birmingham viele Freunden und Gleich-Verrückte trifft. Da muss man erst nach England fliegen um sich wiederzusehen.

Los ging es bereits am Donnerstagabend, als ich mit Erschreckend feststellte, dass ich mein Flugticket aufgrund eines geschrotteten Laptops nicht ausdrucken kann und mein Personalausweis zeitnah (also wirklich zeitnah) abläuft. Nach einem kurzen Anruf bei der Lufthansa, relativierte sich das mit dem Ticket schonmal, da es wohl ausreicht wenn man seinen (gültigen!) Perso vorlegt. Freitag gaaanz früh am Flughafen in München haben das Vronerl und ich uns dann gemeinsam auf den Weg zum Check in Schalter gemacht. Das mit dem Perso-anstatt-Ticket hat geklappt und es ging direkt weiter zur Sicherheitskontrolle und dem aufwändigen Kamera-Filzen. Als wir auch da endlich durch waren, galt es nur noch die Schalter zu passieren, an denen man erneut nach dem Personalausweis gefragt wurde. Joa… der nette Herr in Uniform fragt mich recht unhöflich wo es denn hinginge, ob ich vor habe dort länger zu bleiben (eindringlicher Blick auf das Ablaufdatum) und warum ich denn so grinse?! Birmingham – nur bis Sonntag – ich freu mich halt. Danke – schönen Tag. Ihnen auch. Also manchmal…

Der Flug selbst war kurz und schmerzlos, abgesehen von den ekligen Rosinen-Dingern („Vroni, Essen gibt’s! Wird schon irgendwas ohne Rosinen sein, ist ja sonst eh das einzige was ich nicht mag!“).

In Birmingham angekommen gingen wir mit Werner (der uns freundlicherweise abholte) kurz ins Hotel und dann direkt auf die Crufts, wo wir Miri, Andrea, Fabi und kurz darauf auch Eva und Sabrina getroffen haben. Den restlichen Vormittag verbrachten wir dann mit Obedience gucken, shoppen, shoppen, shoppen und shoppen. Am Nachmittag machten Eva, Sabrina und ich dann noch einen kurzen Ausflug zu einem tollen Border Collie Rüden, den Eva sich anschauen wollte. Was für ein traumhafter Hund – fast hätte ich ihn eingesteckt. Der Abend im Hotel war dann aufgrund einiger inkompetenter Servicekräfte nicht ganz so entspannt wie erhofft aber dafür zeitweise ziemlich lustig, anders als die darauf folgende Nacht, die alles andere als lustig war, da es zu 4. im Doppelbett leider doch etwas eng war (wer hätte das erwartet?). Nun denn, lustig war es dann doch irgendwie.

   

Den Bericht vom Samstag halten wir kurz: Int. Freestyle Finals gucken, Shoppen, Obedience gucken, Shoppen, Training des World Cup Teams gucken. Das Abendessen im Hotel wollten wir eigentlich nicht wiederholen, ging aber leider nicht anders, da alles andere um 20.00 Uhr bereits nichts mehr Essbares oder geschlossen hatte. Bis wir dann einen Tisch im Hotel bekommen haben war’s fast 22.00 Uhr, aber immerhin mussten wir keine weiteren 2 Stunden auf das Bestellte warten – ein Fortschritt!

…Eintrag der Grimassen!

Dann war er auch schon da, der Sonntag! Gott, sahen die alle schick aus!!! Weiße Polohemden mit rotem Aufdruck (jeder seinen vollen Namen + der Name des Hundes) und eine todschicke Softshell-Weste in schwarz, ebenfalls einem roten Aufdruck-richtig toll. um 7.15 Uhr waren wir alle bereits in der Halle. Das Team hat fleißig Glückwunschkarten an die anderen Starter verteilt und sich den Ablauf angeschaut. Wir waren erst nochmals shoppen und haben uns dann mit Kaffee, Videokamera und Fotokamera in den Fan-Block, zwischen jubelnde Holländer und kreischende Australier gesetzt. Nachdem alle Teams willkommen geheißen wurden, ging es auch schon los. Hier die Startreihenfolge der Länder:

1. Holland

2. Scotland

3. Southern Ireland

4. Australia

5. Northern Ireland

6. USA

7. Germany

8. Canada

9. England

10. Belgium

11. Wales

Hinten: Domi Ficek und Susi Huber (Teammanager)
Vorne: Eva Hampe mit Piper, Julia Berndt mit Matrix, Christine Peska mit Argo und Gaby Recker mit Fabio

Die erste deutsche Starterin war Gaby Recker mit Fabio. Die beiden legten eine super Runde auf den grünen Teppich und Gaby war die ganze Zeit nur am grinsen, sehr niedlich! 🙂 Hier ihre Abzüge der einzelnen Übungen: Directed Retrieve 3 pts (von 50), Heelwork 13 pts (von 60), Sendaway&Recall 2,5 pts (von 40), DC 14 pts (von 50) und Retrieve over hurdle 5,5 pts (von 30).

Nach vielen weiteren beeindruckenden Teams, war Eva Hampe mit dem Piper an der Reihe. Obwohl Eva bereits Stunden vorher der festen Überzeugung war, nicht das mittlere Apportel für den Richtungsapport, zog sie es doch und Piper brachte leider das falsche. Ist ja aber auch klar, wenn Eva ihm Ewigkeiten zuvor eintrichtert, dass er eh nicht das mittlere bringen muss und dann soll er es auf einmal doch?! 😉 Ansonsten waren die beiden einfach toll anzusehen und Piper hat schön gearbeitet! Bei der Distanzkontrolle war er sogar eifriger als gewollt und bekam für jeden Wechsel den er zuviel gemacht hat, wieder einen Punkt dazu. Oder so *grins*. Directed Retrieve 45 pts (von 50), Heelwork 16,5 pts (von 60), Sendaway&Recall 1,5 pts (von 40), DC 10 pts (von 50) und Retrieve over hurdle 0,5 pts (von 30).

Zum Schluss waren Christine Peska und Argo an der Reihe. WHAO! Christine konnte sich während der Fußarbeit kaum auf ihren Hund konzentrieren, da sie große Schwierigkeiten hatte den Steward zu verstehen, aber Argo zog sein Ding einfach durch! Auch alle anderen Übungen meisterten die beiden mit beeindruckenden kleinen Tricks und einer überragenden Sicherheit. Directed Retrieve 2,5 pts (von 50), Heelwork 8,5 pts (von 60), Sendaway&Recall 8,5 pts (von 40), DC 8 pts (von 50) und Retrieve over hurdle 2 pts (von 30).

Es war ja so spannend!!! Daumen drücken bis sie blau anlaufen, dass der Hund doch biiiiitte zum richtigen Apportel läuft. Die Luft anhalten, während der Hund Richtung Sendawaymarker läuft – wo stoppt er? Und vergessen die Kamera in die Hand zu nehmen und Fotos zu machen, vor lauter Anspannung während der Fußarbeit!

Einfach genial dieses Wochenende! Und auch wenn das Kontingent an „Hundezubehör und Co.“ nun definitiv mehr als erschöpft ist, freue ich mich bereits auf nächstes Jahr!

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